28. März 2010

Dem Thema Bodenablauf in einem Terrarium sollte man etwas Zeit widmen.

Als Bodenablauf benutze ich Kabeldurchf√ľhrungen aus dem Elektro-Installationsberreich.

In diese kann ein starres Aquarienrohr eingeschoben werden und mit der √úberwurfmutter festgeschraubt werden. Man kann sogar das Aquarienrohr nach innen √ľberstehen lassen und so den Wasserstand im Terrarium einstellen.

In einer Terrarienanlage mu√ü man daf√ľr sorgen das eine Keimsperre zwischen den einzelnen Becken besteht.

Das Bedeutet das diverse Keime nicht √ľber einen durchgehenden Wasserfilm von einem Terrarium ins n√§chste Wandern k√∂nnen. Ein solcher Keim bzw. Spore w√§re z.b. der Chytridpilz.

Fr√ľher war es gang und gebe alle Terrarien √ľber schl√§uche Abflu√üm√§√üig zu verbinden. Praktischerweise hatte man dann nur ein Rohr, bzw. Schlauch √ľber welches das Abwasser abgef√ľhrt werden konnte.

Leider waren die Schl√§uche/Rohre innen immer Feucht und es bildete sich die Keimbr√ľcke zwischen den Terrarien.

Heutzutage weiß man es Gottseidank besser.

Eine Möglichkeit so eine Keimsperre zu errichten sieht man hier.

Hierbei wird ein gr√∂√üeres Abflu√ürohr unter den Terrarien angebracht. An der Stelle wo sich der Abflu√ü des Terrariums befindet wird eine gr√∂√üere √Ėffnung eingefr√§√üt .

Der Abflu√ü wird dann ber√ľhrungslos √ľber die eingefr√§√üte √Ėffnung plaziert. So, das das Wasser in die Abflu√üleitung abtropfen kann. Durch diese Technik kommt es nie zu einem durchgehenden Wasserfilm bis ins Terrarium.

Keime und Sporen können sich also nicht in der Anlage verbreiten.

Aktualisiert am 28. März 2010

 

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