18. März 2010

Die Zucht der Weizenlaus ist im Grunde gleichzusetzen mit der Zucht der Erbsenläuse.


Die Weizenläuse sind dunkelbraun bis schwarz und vermehren sich durch Jungfernzeugung.
Sie ern√§hren sich ausschliesslich vom Saft der Weizenpflanzen und stellen somit keine Gefahr f√ľr andere Terrarienpflanzen dar.
Wegen ihrer geringen größe sind sie besonders als Aufzuchtfutter zu empfehlen.

F√ľr die Zucht l√§√üt man Weizen 12-24 Stunden W√§ssern.
In einen 1000ml Becher f√ľlle ich 2-3cm hoch Blumenerde ein und lege eine Lage K√ľchenpapier oben drauf. Die Erde sollte durchweg feucht sein, aber nicht Nass.


Auf das Papier wird eine Lage der gequollenen Weizenkörner ausgelegt.
Den Deckel der Becher schneide ich komplett aus damit eine gro√üe L√ľftungsfl√§che vorhanden ist.
Ein St√ľck feiner Gardinenstoff zwischen Becher und Deckel verschlie√üt das ganze.
Die Becher sollte man wenn möglich auf eine Sonnige Fensterbank stellen. Optimal ist es wenn sie 10-14 Stunden Licht bekommen.

Nach 2-3 Tagen ist der Weizen ca. 1cm gewachsen und spriesst in die Höhe.
Nun Impft man die Becher mit den Läusen an. Der Zeitpunkt und die Menge sind dabei ein wichtiger Faktor.
Setzt man die Läuse an wenn der Weizen schon sehr hoch ist, dann wachsen die Pflanzen zu schnell und man muß die Deckel abnehmen.


Setzt man zuwenig L√§use an passiert das gleiche. Nimmt man zuviele L√§use, dann k√ľmmern die Pflanzen schnell und der ertrag ist niedrig.
Pro Becher setz ich einen viertel Teelöffel Läuse rein, wenn die Pflanzen ca. 1cm hoch sind.
Man mu√ü da ein Wenig rumprobieren bis man den richtigen „Dreh“ raus hat.

Nach 6-7 Tagen ist der Weizen hochgewachsen und es sollten viele Läuse im Becher sein.
Zum verf√ľttern klopft man den Weizen einfach √ľber eine Saubere Sch√ľ√üel aus.
Die L√§use kann man noch mit einem Vitaminpr√§perat best√§uben und dann verf√ľttern.

Aktualisiert am 18. März 2010

 

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