08. Februar 2010

Eines der meistbenutzten Futtertiere sind die Fruchtfliegen der Gattung Drosophila.

Dabei werden vorzugsweise die gro√üen Drosophila hydei und die kleinen Drosophila melanogaster gez√ľchtet.

Beide Arten sind Flugunf√§hig und k√∂nnen somit unseren Fr√∂schen nicht wegfliegen.Ich z√ľchte beide Arten in

500ml Feinkostbecher deren Deckel ich mit einem selbergebauten Locher Stanze und mit einem feinen Gardinenstoff verschliesse.

F√ľr den N√§hrbrei gibt es unz√§hlige Rezepte. Manche kochen alles durch, andere nehmen einen fertigen Instantbrei. Egal wie man den Brei herstellt. Der wichtigste Inhaltsstoff ist Hefe.

Denn die Fliegenmaden ern√§hren sich von Hefe. W√ľrde man in den Brei keine Hefe zugeben, dann w√ľrde die Zucht trotzdem funktionieren da die Fliegen den Hefepilz an ihrem K√∂rper tragen.

Sie w√ľrden den Brei sozusagen selber Impfen. Die Zucht w√ľrde aber dann nicht so ergiebig.

Ich mach den Brei noch genauso wie ich es mir 1989 , als ich mit dem Hobby anfing, bei Anderen Froschhaltern ab geguckt habe.

Der Brei besteht aus:

  • 400ml Wasser
  • 1 W√ľrfel frischer Hefe
  • 4 EL Zucker
  • 100 ml Essig
  • ca. 400g Zartschmelzende Haferflocken.


Die Hefe wird im Lauwarmen Wasser mit dem Zucker aufgelöst. Danach kommt der Essig und die Haferflocken hinzu.

Gut verr√ľhrt l√§√üt man das ganze ca. 15min stehen. Danach nochmals aufr√ľhren. Die Konsistenz sollte jetzt einem etwas zu fl√ľssig geratenen Milchbrei √§hneln.
Ist der Brei zu fest gibt man noch Wasser oder Essig nach und R√ľhrt wieder um. Der Brei darf nicht zu „trocken“ sein, sonnst bilden sich schnell Schimmel und Milben.

Ist der Brei fertig f√ľllt man ihn in die Becher.¬† Ich f√ľlle die 500ml Becher ca. 2-3cm hoch voll.

Dadrauf kommt ein Kneul lockere Holzwolle die etwas in den Brei gedr√ľckt wird. Nun noch ca. einen halben Teel√∂ffel Fliegen als Zuchtansatz hinzu und Deckel drauf…

Nun Stellt man die Becher an einen ca. 21-23¬į Warmen Platz. Nach ca. 2 Wochen schl√ľpfen die kleinen Fruchtfliegen. Bei den gro√üen dauert es ca. 1 Woche l√§nger.

Ich setzte einmal pro Woche neue Fliegen an. Dabei mache ich meist mehr Dosen als ich brauche da es schonmal vorkommt das die eine oder andere Dose nicht so ergiebig ist.

Sind die Fliegen verf√ľttert entsorge ich die Dosen relativ schnell da sich Milben in alten Dosen explosionsm√§√üig vermehren.

Manche Stellen ihre Dosen in eine Wanne mit Wasser und einem Spritzer Sp√ľlmittel.

So können die Milben, die aus der Dose entfleuchen, nicht in einen anderen Ansatz gelangen und man dämmt so die Milbenvermehrung ein.

Aktualisiert am 15. Februar 2010

 

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